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Sd.Kfz.251/1 Ausf. C - "Stuka zu Fuss" von AFV-Club (35091)

Der mittlere Schützenpanzerwagen Sd.Kfz.251 war ein gepanzertes Halbkettenfahrzeug der Wehrmacht. Zunächst wurde es als Standard-Mannschaftstransporter der Panzergrenadiere gebaut, später wurden aber zahlreiche weitere Varianten entwickelt. Auf der Grundversion 251/1 wurde ab 1940 bei der Wehrmacht der Wurfrahmen 40 eingesetzt. Die Waffe bestand aus verschiedenen Rohrkonstruktionen. Die Wurfrahmen aus Holz, später aus Metall (Wurfrahmen 41) konnten an den Seitenwänden des Sd.Kfz.251 angebracht waren. Die Wurfrahmen waren mit 280-mm-Sprengwurfkörpern und 320-mm-Flammwurfkörpern bestückt und  konnten einzeln oder gleichzeitig abgefeuert werden. Wie bei allen Raketenartilleriegeschützen der Zeit neigten die Raketen dazu, ungenau zu treffen und wurden daher immer in größeren Mengen gegen ein Ziel abgefeuert.

Zum Bausatz:  Das Kit baut auf dem Bausatz des Sd.Kfz.251/1 Ausf. C (AF35078) auf. Als zusätzliche Teile sind die Gestelle und Halterungen, die Wurfrahmen und jeweils sechs Wurfkörper 28 cm Spreng und 32 cm Gasolin (Napalm) vorhanden. Eine kleine Ätzteilplatine rundet das Ganze ab. Die Wurfrahmen sind in der alten Ausführung (Holz) zu bauen. Wer die neue Ausführung aus Metall bauen möchte, sollte sich das entsprechende Set von Orange Hobby (OHG35015) zulegen.

Der Bausatz ist gut detailliert und auch sehr passgenau. Spachtel- und Schleifarbeiten beschränken sich auf Kleinigkeiten. Beim Zusammenbau der Teile geht AFV-Club einen etwas anderen Weg wie Dragon oder Tamiya, was mir persönlich aber zugesagt hat. Der Bauplan ist übersichtlich gestaltet, jedoch manchmal etwas klein gehalten.

Negativ sind die beigelegten Gummi-Ketten. Die sollten ausgetauscht werden gegen die hauseigenen Einzelkettenglieder (AF35044) oder gegen frühe Ketten für das 251er von Friul (ATL-07). Vorsicht bei den Decals. Nur mit lauwarmen Wasser vorsichtig lösen, sonst zerbröseln sie zur Unkenntlichkeit. Ich empfehle hier einen Weichmacher von Microscale oder Gunze.

Was ich mir am Bausatz noch gewünscht hätte, wären die Winkelspiegel als Klarsichtteile und etwas mehr Zubehör. Da ist Dragon weiter.

 

Zum Bau und zur Bemalung: Der Zusammenbau ging schnell voran und die Passgenauigkeit ist sehr gut. Die Gummi-Ketten des Bausatzes habe ich nicht verwendet und durch Einzelkettenglieder von einem DML-Kit ersetzt die sich nach der farblichen Bearbeitung in ihre Einzelteile aufgelöst hat. So musste eine von AVF-Club an das Modell.

Nachdem ich soweit fertig bin, habe ich in 3 Tagen Arbeit den Innenraum bemalt und mit etwas Zubehör ergänzt. Jetzt kann es weiter gehen mit dem Zusammenbau der Ober- und Unterteile.

Ich habe das Modell mit Tamiya dark grey gespritzt. Dann mit die Ränder und andere Stellen mit gewässerten Salzkristallen eingepinselt. Das Ganze einen Tag trocknen lassen. Danach mit RAL 8020 und RAL 7027 von LIFECOLOR gespritzt. Wieder einen Tag trocknen lassen und dann das Salz im Wasserbad mit drei Tropfen Spülmittel eine Stunde abweichen lassen und mit einem größeren Pinsel abgewaschen. Nach dem Trocknen des Modells kommt dann dieser Effekt zutage. Ein richtiges Frontschwein nach einem Sandsturm.

Danach kamen So die üblichen Sachen, wie filtern, washing, etwas trockenmalen einige Details noch bemalt, etwas gealtert und verstaubt und den Unterbau etwas der Wüste angepasst.

An der Motorfront habe ich noch ein Ersatzrad von Armorscale, einige Ersatzkettenglieder meiner zerbröselten Kette und Stacheldraht von Plusmodel angebracht. Das Verdeck ist aus Resin und von Royal Model. Zum Abschluss wurde noch mal  intensiv gealtert und die Wurfrahmen angebracht. Jetzt kommt das Modell erstmal in die Vitrine und die Diobase wird gebaut.

Fazit: Der Zusammenbau, die Bemalung und das Altern hat Spaß gemacht. Der Bausatz ist empfehlenswert.

 

2010 © www.panzerscale.com    Druckversion

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